Herzlich Willkommen!

Liebe Besucherin, lieber Besucher

Ich freue mich sehr, dass Sie den Weg auf meine Seite gefunden haben.

Hier versammle ich auf einer Seite meine verschiedenen Tätigkeiten. Sie mögen auf den ersten Blick sehr unterschiedlich scheinen, sind aber alle durchdrungen von meinem Interesse an den Menschen und meinem Wunsch, möglichst viel Freude in die Welt zu bringen!

Zudem nutze ich die Webseite seit dem Winter 2016 für die politische Sensibilisierung bei Themen, die aus meiner Sicht wichtig sind. Auslöser war die Abstimmung vom 28. Februar 2016, welche mich - so wie viele andere - umgetrieben hat. Bald möchte ich weitere Themen beleuchten.

Aktuell beschäftigen mich natürlich die Sparmassnahmen in der Kulturförderung des Kantons Luzern. Es gibt dazu verschiedene Petionen und Aktionen, welche ich zur Unterschrift oder zum Mitmachen empfehle.

Hier die Petition von visarte zentralschweiz.

Hier die Petion der Freunde des Naturhistorischen und des Historischen Museums.

Dann gibt es eine Aktion Trauerkarten. Ich habe leider noch nicht rausgefunden, wie ich Dokumente einfügen kann. Und es eilt jetzt grad. Darum hier der ganze Text der Aktion:

Liebe Kulturschaffende, Freundinnen und Freunde der Kunst
Liebe besorgten Luzernerinnen und Luzerner

Wie ihr wisst, ist die direkte Kulturförderung des Kantons Luzern bedroht, die Ausschreibungen für Kulturschaffende wurden bereits sang- und klanglos gestrichen und weggespart. Noch viel mehr ist angedroht und soll gestrichen werden.

Wir haben reagiert, denn wir sind betroffen und protestieren mit einer speziellen und gewitzten Aktion gegen den Abbau: Am 14.07.17 sind 86 Briefe von Kunst- und Kulturschaffenden bei Regierungsrat Reto Wyss eingetroffen!
Sie beinhalten alle eine gemeinsame Trauerkarte, mit der wir unsere Anteilnahme am Absterben der Kulturförderung kundtun.  Wir haben – wie es sich bei Kondolenzkorrespondenz gehört – je einen Trauerspende von 10.–  beigelegt.
Diese für das Begräbnis, die Trauerfeier oder – hoffentlich! – zu einer kreativeren Verwendung des sparwütigen Regierungsrates!

Kurzum: Wir fordern damit eine Reaktion, die zu Gesprächen und einer breiten Anerkennung der Kultur- und der Produktionsförderung für Kulturschaffende führen soll.

Bitte helft mit, dass der Kantons-Briefkasten bis Ende Sommer gefüllt wird!
Schreibt dem Regierungsrat eine Trauerkarte, erzählt es weiter und leitet gerne diese Mail weiter!

Wer mir ein Mail schickt, erhält die Karte im A5-Format zum Ausdrucken und Falten (zu A6 = Postkartengrösse).
Die Innenseite der Karte soll für persönliche Worte, Mitteilungen und Anliegen, Wünsche oder Beileidsbekundungen aller Art genützt werden,
unterschreibt es mit eurem/dem Namen eurer Institution
investiert 10.– (oder mehr, oder z.B. ein «Win-for-Life-Los»,) und legt sie bei
Verzichtet aussen auf dem Couvert auf den Absender (damit es nicht ungeöffnet retourniert werden kann)
Schickt die Karte möglichst bald an folgende Adresse:
Herrn Regierungsrat
Reto Wyss
Bildungs- und Kulturdepartement

Bahnhofstrasse 18
6002 Luzern
Wir hoffen sehr, dass sich auch viele Nicht-Kulturschaffende und Menschen aus allen Regionen des Kantons solidarisieren und ein Zeichen setzen gegen diese unsinnige Sparerei!
Wir sind überzeugt, dass wir uns mit dieser Aktion Gehör beim Kantonsrat verschaffen können.

Wenn ihr informiert bleiben möchtet, Fragen habt, meldet euch auf auf die Adresse Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .

Es grüssen euch herzlich – und danken für Eure Solidarität
Das Gelbe Haus und Mitunterstützende der Aktion

 

Und dann noch die Stellungnahmen der verschiedenen Verbände:

 

Stellungnahme der IG Kultur zu den Sparmassnahmen des Kantons Luzern

Es ist schlimm – und es kann noch schlimmer kommen, wenn der Kantonsrat nein zur Lockerung der Schuldenbremse sagt. Die Luzerner Regierung legt nach der Ablehnung der Steuererhöhung durch die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger ein Budget für dieses laufende Jahr vor, das nicht spart, sondern abbaut. Und droht für die folgenden Jahre für weitere und (ohne gelockerte Schuldenbremse) noch weiter gehende Einschnitte: nicht nur gestutzte Prämienverbilligungen und Stipendien, nicht nur erhöhte Gemeindebeiträge und Einschränkungen an Gymnasien, sogar die Schliessung des Natur- und des historischen Museums stehen auf der Gefahrentafel, die der Luzerner Regierungsrat als Wunschzettel hochhält, wenn seinen Schneidekünsten der Beifall verweigert würde. Was bleibt uns anderes übrig? Aber sind es, wie die fünf Herren bedrohlich raunen, erst die nachgängigen Amputationen bei aufrecht erhaltender Schuldenbremse, die «gesellschaftlich unverantwortbar sind»? Ist nicht schon unverantwortbar und perspektivlos, was jetzt als «Finanzpolitik» geboten wird?

Die ersten Massnahmen, die der nachgebesserte Vorschlag zur Beendigung des budgetlosen Zustands vorsieht, greifen im Sozialen die Schwachen, in der Bildung die Zukunft und in der Kultur die Vielfalt an.

Die grossen Kulturbetriebe soll es nicht treffen (noch gelten ja zumindest für dieses Jahr die bestehenden Verträge mit dem Zweckverband), aber bei den Kleinen werden 800 000 Franken weggespart. Das trifft die Kulturförderung, trifft Einrichtungen und einzelne Projekte: Kultur ist in diesem Kanton lebendig und vielfältig gerade durch die vielen Kleinen und Einzelnen. Das Signal, das die Kürzung setzt, ist ein fataler Wegweiser in die falsche Richtung. Die Gesellschaft braucht ihren Reflex in der Kultur und die Öffentlichkeit soll sich diese Kultur leisten, gerade auch dort, wo sie erst am Wachsen und sich Formen ist. Die Kulturausgaben des Kantons sind bescheiden, die Erträge daraus unschätzbar und ihre Kürzung einschneidend und nicht allein für die Betroffenen ein Schaden mit unabsehbaren Auswirkungen. Woraus sich der Kanton zurückziehen will, das werden die Gemeinden nicht übernehmen können. Das sind schlechte Aussichten für die Kulturschaffenden und nicht nur für sie. Denn es geht um die Gestaltung des Lebensraums und die Qualität des Zusammenlebens. Die IG Kultur wird sich dafür einsetzen, dass der Kanton Luzern seine soziale Verantwortung wahrnimmt.

Urs Bugmann, Präsident IG Kultur Luzern

 

 Stellungnahme von visarte zentralschweiz zu den Sparmassnahmen des Kantons Luzern

Es geht ans Eingemachte: Einmal mehr sind bildende Künstlerinnen und Künstler von den geplanten Sparmassnahmen des Kantons Luzern betroffen. visarte zentralschweiz sagt nein zu diesem Kulturabbau und wehrt sich aktiv gegen die erneuten geplanten Kürzungen des Kantons Luzern.

Um CHF 800'000.- will der Kanton Luzern im laufenden Jahr die Kulturförderbeiträge kürzen. Davon betroffen sind nicht die grossen Kulturbetriebe, sondern direkt die einzelnen Kulturschaffenden und kulturellen Kleininstitutionen.

- Verzicht auf Zuwendungen im Bereich bildende Kunst, Theater, und Musik - Verzicht auf Ausschreibungen und Konferenzen
- teilweiser Verzicht auf Projektbeiträge

Die Kürzungen sind für die betroffenen Künstlerinnen und Künstler sowie Kleininstitutionen substanziell und werden konkrete Auswirkungen auf die Vielfalt der Luzerner Kulturlandschaft verursachen. Jungen, innovativen Kunstschaffenden werden zudem wichtige Chancen genommen, sich im Betriebssystem Kunst zu behaupten: Auszeichnungen bei Ausschreibungen, Projektförderungen und Zuwendungen sind besonders für angehende Künstlerinnen und Künstler essentielle Voraussetzung, sich auf dem kulturellen Arbeitsmarkt zu behaupten. Bereits heute ist klar, dass in der Kulturförderung die zweite Ausschreibungsrunde der selektiven Produktionsförderung 2017 (Werkbeiträge) gestrichen wird.

Diese vom Kanton Luzern geplanten Sparmassnahmen senden eine verheerende Signalwirkung: Eine lebendige, vielfältige Kultur und eine vitale Anerkennung von künstlerischen Leistungen scheint im Kanton Luzern nicht genug Stellenwert zu besitzen, um in seiner Vielfalt Unterstützung zu finden und in seiner gesellschaftlichen Bedeutung gewürdigt zu werden. Eine Anerkennung dessen, dass Kunstschaffende erheblich zur Attraktivität des Standortes, zur Lebensqualität der Menschen und somit zur nachhaltigen wirtschaftlichen Entwicklung beitragen, sieht anders aus.

visarte zentralschweiz fordert den Kanton Luzern dazu auf, die kurzfristigen Sparmassnahmen fürs laufende Jahr zurückzuziehen, die selektive Produktionsförderung 2017 wieder zu tätigen und mittelfristige Massnahmen frühzeitig zu kommunizieren. visarte zentralschweiz appelliert zudem an den Kanton Luzern, Kunst und Kultur als wichtige Säulen in Gesellschaft und Wirtschaft anzuerkennen und ihr Potenzial mit langfristig gesicherter Kulturförderung zu unterstützen.

Künstlerinnen und Künstler, Kulturschaffende aus allen Sparten sowie Kultur- und Kunstinteressierte können mit Schweizer Wohnsitz sich über die Petition von visarte zentralschweiz aktiv gegen die geplanten Sparmassnahmen wehren (siehe weiter oben).

Co-Präsidium visarte zentralschweiz Karin Mairitsch

Katrin Odermatt